Tag 5 (COVID-19 Tagebuch)

Endlich einmal eine Nacht durchgeschlafen ohne Wachphasen, Fieberschüben und anderen unangenehmen Sachen. Symptome, tschüss!

Der Morgen beginnt für mich um halb sieben Uhr, trinke das erste Glas Wasser. Keine Übelkeit. Nehme um acht Uhr dann den Foster 100/6 Spray und kann mich sogar auf die Couch setzen, ohne dass ich mich niederlegen möchte. Man möchte fast meinen, man ist wieder bei 97%. Aber ganz so ist es nicht. Es ist der erste Tag ohne Fieber und ohne Kopfschmerzen.

Zeitungslesen geht im Sitzen, längeres Bücherlesen strengt allerdings dann schon noch an. TV-Schauen geht auch noch nicht wirklich. Aber es reichen jetzt schon Teilerfolge und da bin ich schon sehr froh, dass es jetzt so ist wie es ist.

Das Mittagessen schmeckt, wir haben noch ausreichend Vorräte daheim. Einzig mit dem Geschmack des Wassers bin ich nicht ganz zufrieden. Es ist schon etwas anders… zum Glück haben wir selbstgemachte Säfte daheim, dann wird damit das Wasser gestreckt.

Am Nachmittag überfällt mich die Müdigkeit, nachdem ich wieder ein Buch lesen wollte. Der Nachmittagsschlaf macht mir nicht zu schaffen, im Gegenteil. Kann sogar einige dringende Haushaltsarbeiten – langsam! – durchführen. Keine Atembeschwerden.

Der erste Tag der Besserung ist schon ein tolles Gefühl. Vor allem, weil Bücherlesen wieder Spaß macht. Auch wenn es gleichzeitig anstrengt. Zum Glück hab ich ein Sky X Abo, da war der Nachmittag geprägt von Deutscher Bundesliga und im Anschluss gleich der Österreichischen Liga.

Am Abend haben wir uns „Mein Gemeindebau“ angesehen. Und dabei ist mir aufgefallen: wenn man plötzlich lachen muss, hat man doch noch zu wenig Luft. Das ist dann richtig unangenehm und das alte Gefühl der Atembeschwerden kommt zurück. Zum Glück hielt das nicht lange an. Wirklich fit bin ich halt noch nicht.